Die „Vereinte Kraft“ ist mit 389 Gärten die zweitgrößte Anlage in Chemnitz. Zwischen Clausstraße, Carl-von-Ossietzky-Straße, Gartenstadt Gablenzsiedlung und Bernhardstraße bildet sie mit den Nachbarvereinen Kaulbachhang, Empor zum Licht und Süd-Ost die „grüne Lunge“ zwischen Lutherviertel und Gablenz. Alle Anlagen sind durch öffentliche, teilweise beleuchtete Wege untereinander verbunden.
Wie aus der Festschrift zum 90-jährigen Jubiläum der „Vereinten Kraft“ hervorgeht, gab es auf dem weitläufigen Gelände bereits vorher so genannte Mietsgartenpächter. Nach Streitigkeiten um die Pacht wurde im Juli 1919 beschlossen, einen Gartenbauverein ins Leben zu rufen, der dann am 24. September 1920 gegründet wurde. Der Name „Exerzierplatz“ wies auf die einstige Nutzung von Flächen im Südosten der Stadt hin – die Ossietzky-Straße beispielsweise hieß früher Garnisonstraße. Weitere von den Pächtern genutzte Grundstücke gehörten einem Baumeister Holler von der Fichtestraße und der Firma Reinecker.

